Salen
Das Konzept von „Salen“ ist denkbar einfach. Der zentrale Bereich des leerstehenden Gebäudes wird entkernt und als offener, flexibel nutzbarer Raum freigespielt. Dabei bleiben die vorderen und hinteren Gebäudeteile in ihrer ursprünglichen Struktur vollständig erhalten.
Der im Inneren entstehende Raum dient ganzjährig und wetterunabhängig als Treffpunkt für Sport, Veranstaltungen und gemeinschaftliche Aktivitäten. Damit erfüllt das Gebäude eine wichtige soziale Funktion. Die transluzente Fassadengestaltung sorgt zudem dafür, dass von außen besonders in der dunklen Jahreszeit erkennbar ist, wenn im Inneren etwas stattfindet.
Vorderansicht der Brygge im Hafen
Längsschnitt durch den neu entstandenen zentralen Saal, als Herzstück und namensgebend für den Entwurf
Darstellung verschiedener Konfigurationen des Innenraumes für unterschiedlichste sportliche sowie soziale Nutzungen
Die alte Wellblechfassade des Obergeschosses wird rund um das Gebäude entfernt, ebenso das provisorisch reparierte Dach.
Als Tragwerk in der entstehenden Halle werden fünf Rahmen aus Holzleimbindern eingesetzt, die den Querschnitt des Gebäudes nachzeichnen.
Erdgeschoss
Das zentrale Tor zum Steg hin dient als Haupteingang. Hier schließt sich die Garderobe mit einem weiteren Nebeneingang an. Im nördlichen Gebäudeteil entstehen eine Industrieküche, sowie eine barrierefreie Toilette. Mit einem Durchbruch wird der im Moment eingefallene Anbau mit dem Saal verbunden und als Lagerraum aktiviert.
Obergeschoss
Eine größere Galerie wird über die Treppe im südlichen Gebäudeteil erschlossen. Dieser flexibel nutzbare Raum bietet sich unter anderem für kleinere Veranstaltungen an. Im Luftraum darüber befindet sich eine weitere, kompakte Galerie, die an das oberste Tor der Gebäudefront anschließt.
Im nördlichen Gebäudeteil entstehen zudem eine zusätzliche Toilette sowie zwei Umkleideräume mit Dusche.
Galerie
Abb. 39
Einsetzten der Rahmen im Modell
Abb. 38
Salen mit Dach
Abb. 38
Innenraum mit Rahmentragwerk
Abb. 56
Seitenansicht im Modell